Unfallschutz zur Arbeit mit Motorsägen
Jeder der eine Motorsäge schon einmal in der Hand hatte, ist sich dem Gewicht dieser Maschine bewusst. Dann macht es auch Sinn sich vorzustellen, was für eine Wirkung eine Motorsäge haben kann. Mit dem Eigengewicht und der Kraft, kann die Arbeit mit Motorsägen sehr oft zu einem Unfall führen.
Die vorgeschriebene Schutzausrüstung
Bei jeder Arbeit mit einer Motorsäge sollte, eine persönliche Schutzausrüstung angelegt werden. Diese besteht aus einem Gesichtsschutz – Helm, Brille, Gehörschutz – Arbeitshandschuhen, einer Schnittschutzhose und Schnittschutzstiefeln. Darauf wird ebenfalls in der Bedienungsanleitung hingewiesen.
Arbeitsschutz geht vor!
Davon betroffen sind nicht nur die Hobbygärtner oder Landschaftspfleger sondern auch die die erfahrenen Waldarbeiter. Zu oft passieren Fehler, die dann wiederum zu mittleren bis schweren Unfällen führen. Es gibt zum Glück einige Vorschichtsmaßnahmen die jeder Hersteller einzubauen weiß. Dazu zählen Griffrohr mit Handschutz, Krallenanschlag, Kettenfänger, Vibrationsdämpfer und Gashebelsperre.
Der Handschutz unterscheidet sich in vorderen und hinteren Handschutz. Er führt dazu, dass sich die Motorsäge automatisch ausschalten kann. Beim Loslassen des daran befindlichen Hebels, wird eine Bremse aktiviert, welche zum sofortigen Stillstand der Kette führt. Anschließend kann mit einem Daumendruck die Motorsäge abgeschaltet werden.
Der Kettenfänger verhindert im Falle eines Kettenrisses die Verletzung der bedienenden Person. Die Gashebelsperre steuert den Leerlauf einer Motorsäge. Ist sie nicht gedrückt, so läuft die Säge nur im so genannten Standgas.
Tipps für die Pflege
Eine Motorsäge sollte regelmäßig gereinigt werden. Eine permanente Kontrolle der Kettenspannung und des Motors (Leerlaufdrehzahl, Kraftstoffgemisch, etc.) ist notwendig. Im Zweifel sollte immer ein Fachmann aufgesucht werden.
