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Umwelt

Motorsägen und Umweltschutz

Motorsägen und Umweltschutz

Motorsägen und Umweltschutz

Motorsägen werden mit Benzin und Öl betrieben. Und auch Schmiermittel sorgen letztlich für einen reibungslosen Ablauf des Sägevorgangs. Das Schmiermittel, dass der Kette der Motorsäge über die Ölpumpe zugeführt wird und für die nötige Geschmeidigkeit sorgt damit diese beim Sägevorgang nicht einfach reißt, wird überwiegend regelrecht „verschleudert“, und zwar gelangt es hierbei in die Umwelt.

Umweltfreundliches Schmiermittel

Es ist daher schon seit langem so, dass propagiert wird, dass für die Motorsägen verwendetes Schmiermittel biologisch kurzfristig abbaubar sein sollte. Inzwischen ist es so, dass moderne Motorsägen eine regelbare Ölpumpe enthalten, sodass der Bedarf an Schmiermittel exakt der verwendeten Schienenlänge angepasst wird.

Angetrieben werden bei den modernen Motorsägen die Ölpumpen heute über eine interne Fliehkraftkupplung. Diese beugt unnötige Verluste und Verschmutzung vor, wenn sich die Motorsäge im Leerlauf befindet.

Besser Vier- statt Zweitaktmotoren

Ein weiterer Umweltaspekt bei den Motorsägen sind aber auch die Abgase. Hier ist es so, dass die Zweitaktmotoren, wie sie in Motorsägen zum Einsatz kommen, gegenüber den Viertaktmotoren ungünstigere Abgaswerte aufweisen. Der Grund hierfür ist, dass der Zweitaktmotor einen erheblichen Teil des Brennstoffs wieder unverbrannt an die Umwelt abgibt. In der Regel besteht hier ein 20-prozentiger Spülverlust. Sowohl für Umwelt aber auch für den Bediener der Motorsäge selbst sind dies bei einem Dauereinsatz sehr hohe Belastungen. Aus diesem Grund wurden benzolfreie Sonderkraftstoffe für Motorsägen entwickelt. Es handelt sich hierbei um nachraffinierte Alkylatbenzine. Gegenüber dem handelsüblichen Benzin produzieren diese annährend 90 Prozent weniger Schadstoffe. Der Haken bei der Sache ist, dass diese Sonderkraftstoffe erheblich teurer sind als Normalbenzin. Doch der Umwelt zu liebe und auch hinsichtlich Gesundheit (und Arbeitsschutz damit) des Bedieners sollte dem Verantwortlichen dieser höhere Preis wert sein.

Es gibt inzwischen bei den Herstellern Signale dafür, dass Motorsägen mit Antrieb durch den umweltfreundlicheren Viertaktmotor bald auf den Markt kommen könnten. Diese befinden sich derzeit in der Entwicklung. Das Hauptproblem ist hierbei, dass Viertaktmotoren erheblich schwerer sind, als Zweitakter, was sich dann natürlich wieder ungünstig auf die Bedienung und Handhabung der Motorsägen auswirken könnte.

Der Kat für die Motorsäge

Inzwischen auf dem Markt und etabliert sind hingegen Katalysatoren für Motorsägen. Diese haben wie die Katalysatoren bei Autos den Effekt, dass sie weniger Schadstoffe ausstoßen. Diese Katalysatoren werden inzwischen auch in andere Geräte, die motorbetrieben und für den Gartenbereich gedacht sind, eingesetzt.

Foto: Zoonar / Val Thoermer (Polylooks)